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Tapete – wieder voll im Trend!

Ob farbenfroh, romantisch oder uni – Tapeten schmücken jedes Zimmer und schaffen einen unverwechselbaren Charakter.  

Das verstaubte Image der Tapeten mit großen auffälligen Kreisen, Blümchen oder Blockstreifen der 70/80-ziger Jahre wurde durch moderne Technologien bei der Herstellung der Tapete mit modernen Mustern und Materialien widerlegt. Unsere TAPETE erlebt gerade ihr  Comeback. Sie kann durch Farbe, Muster und Struktur das Wohn- oder Esszimmer  erstrahlen lassen und ein neues Raumgefühl schaffen.  Rein weiße Wände sind nicht mehr zeitgemäß. Geben Sie der  Wohnung Ihre ganz persönliche Note. Setzen Sie durch gekonntes Anbringen einer einzelnen Tapetenbahn ihre Lieblingsmöbel in Szene oder tapezieren Sie eine gesamte Wand. Es ist Ihnen überlassen. Schnell und einfach wird Ihr Wohnraum so zur Wohlfühloase, da Dank der neuen Produkte das Tapezieren heutzutage ein Kinderspiel ist. 

Ein paar Tipps zur Auswahl und Verarbeitung der Grundarten:
Papier-, Raufaser, Vlies- und Glastapete:

Papiertapete: Diese Tapete besteht meist aus recyceltem Papier und ist somit umweltfreundlich. Die Tapete ist hochgradig atmungsaktiv, feuchtigkeitsregulierend und lichtbeständig. Es gibt kein Vergilben mehr. Bei der Herstellung der Tapete im Rotation-Tiefdruck wird die Oberfläche geprägt, wobei die oberste der zwei Papierschichten, durch eine große Auswahl an Farben und Formen bedruckt wird.  Nachteil, beim Tapezieren dieser Papiertapete, ist die Einweichzeit, bevor sie an die Wand geklebt werden kann. Die Tapete wird entsprechend zugeschnitten und anschließen auf der Rückseite eingekleistert, gefaltet und für ca. 3-5 Minuten ruhen gelassen.  Nach der Einweichzeit, wird die Bahn, zeitnah an der Wand angebracht, da ansonsten die feine Oberflächenprägung vernichte oder die Tapete sogar reißen könnte, da sie durch den Kleister sehr schnell durchweicht.  Beim Anbringen sollten Sie die Tapetenstöße ein wenig überlappen, da beim Trockenprozess die Tapete schrumpft und sich so unschöne klaffende Stöße bilden könnten. Wandunebenheiten und Risse können bei der relativ dünnen Papiertapete durchprägen.  Zudem ist die Papiertapete wenig strapazierfähig und sehr schnell entflammbar.  Beim Kauf dieser Tapete sollte das Rollengewicht beachtet werden. Je höher, umso besser die Qualität der Papiertapete.

leichte Papiertapeten < 110 g/qm
mittlere Papiertapeten 110-140 g/qm
schwere Papiertapeten > 140 g/qm

Außerdem steigt  der Materialverbrauch durch zu viel Verschnitt bei großem Musterversatz.

Raufasertapete: Die Tapete besitzt eine raue, ungleichmäßige Oberfläche, die durch die eingearbeiteten Holzfasern hervorgerufen wird. Je nach Körnungsgrad (fein bis grob) gibt es die verschiedensten Oberflächenstrukturen. Die meisten Hersteller verwenden Recycling-Fasern, somit ist die Raufasertapete besonders umweltschonend. Beliebt ist die Raufasertapete, wegen ihrer hohen Robustheit und ihrer Reißfestigkeit. Sie ist günstig im Preis und besonders für Anfänger zu empfehlen.  Vor dem Tapezieren bringen Sie am besten eine Grundierung auf der Wand auf. Die hilft dabei, dass die Raufaser beim nächsten Tapetenwechsel, sich leichter ablösen lässt. Anschließend werden die Tapetenbahnen zugeschnitten und rückseitig mit Kleister eingestrichen. Die zusammengelegten Bahnen benötigen eine gewisse Einweichzeit, bevor sie auf die Wand geklebt werden können. Nachteil ist, die Tapete verliert beim Verarbeiten leicht die Form. Sie dehnt sich etwas aus und daher ist es sinnvoll, eine kleine Überlappung der Stöße beim Kleben einzuhalten, da die Tapete während des Trockenprozesses schrumpft.  Die Raufaser benötigt einen zusätzlichen Anstrich nach dem ersten tapezieren und ein weiterer Nachteil  ist die Tendenz zum Schimmeln, da die eingeschlossenen Holzfasern leicht Feuchtigkeit aufnehmen können.

Vliestapete: Diese Tapete besteht aus langfaserigen Spezialstoffen, textile Fasern und Bindemittel die zu einer einzigartigen Dimensionsstabilität verarbeitet werden. Die Oberfläche ist ausreichend abriebfest und UV-beständig. Kleine Haarrisse sowie Putz- und Stoßfugen können elegant überklebt werden. Vorteil: Selbst als Laie ist diese Tapete unkompliziert und leicht zu verarbeiten. Dazu kleistern Sie einfach die Wand mit dem Spezialleim ein und bringen die trockenen Tapetenbahnen, direkt von der Rolle, Naht an Naht auf der Wand auf. Eine Einweichzeit muss nicht beachtet werden. Da die Tapete formstabil ist, gibt es auch nach dem Trockenprozess keine aufklaffenden Stöße. Die Tapete gilt als besonders strapazierfähig und schwer entflammbar. Jedoch ist die Vliestapete etwas preisintensiver als die herkömmliche Papier- oder Raufasertapete.

Glasfaser: Bei der Herstellung dieser Tapeten werden geschmolzene Glasfasern  durch ein Webverfahren zu einem strapazierfähigen Gewebe verarbeitet. Glasfasertapete hat den Vorteil dass sie  besonders stoßfest, Wasserabweisend, hygienisch und brandhemmend ist. Aufgrund dieser Tatsachen wird sie vorwiegend in Verwaltungsgebäuden, Krankenhäuser oder Großraumbüros verarbeitet. Besonders für Allergiker ist diese Tapete empfehlenswert, da sich der Hausstaub von der Tapete  ganz leicht feucht abwischen lässt und sich somit Schimmel und Sporen gar nicht erst festsetzen können. Die Tapete ist umweltschonend, da eine Lebensdauer von bis zu 30 Jahren möglich ist. Die Glasfasertapete kann bis zu 10x neu überstrichen werden, ohne dass sie ihre Oberflächenstruktur verliert. Bei der Renovierung älterer Gebäude kommt die Glasfasertapete meist zum Einsatz, da kleine Risse in Wänden oder Unebenheiten ausgeglichen werden können, ohne dass Sie den Untergrund groß vorbehandeln müssen. Nachteile: Die Glasfasertapete ist sehr preisintensiv und bei der Verarbeitung der Tapete können Hautreizungen auftreten, deshalb sollten Allergiker nicht selbst tapezieren, sondern dies von einem Handwerker erledigen lassen. Ein weiterer Nachteil ist die anschließende Grundierung und Streichung der Tapete, damit die empfindlichen Tapetenfasern der Rohtapete versiegelt werden. Leider ist Sie beim Tapetenwechsel schlecht von der Wand wieder zu entfernen.