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Matratzen – Schlafen wie auf Wolke 7

Welche Matratze passt zu mir! Ein kleiner Überblick über die beliebtesten Matratzenarten.

Gute Matratzen müssen Temperaturen ausgleichen, für ständigen Luftaustausch sorgen, Feuchtigkeit aufnehmen und den Schlafenden körpergerecht stützen. Für die richtige “Nestwärme“ sind Polsterung und Umhüllung zuständig, die nötige Anpassungsfähigkeit und Elastizität verdankt eine Matratze ihrem Kern.  

Kaltschaummatratze sind preisgünstig, leicht, flexibel und je nach Art des Schaumstoffs von unterschiedlichem Härtegrad. Der Mittelbereich sollte verstärkt gearbeitet sein. Gute Fabrikate besitzen einen Sandwich-Kern mit verschiedenen Schichten unterschiedlicher Dichte und Durchlüftungskanäle. Durch diese unregelmäßige, grobe und offene Porenstruktur haben Schaumstoffmatratzen eine höhere Atmungs-Aktivität und eine extrem gute Feuchtigkeits-Durchlässigkeit. Sie sind sehr punktelastisch und bieten somit hervorragende Anpassungsfähigkeit an den Körper. Für Personen mit einen etwas höherem Körpergewicht sind diese Matratzen ungeeignet, da sich schnell Kuhlen bilden und der Körper dann nicht mehr ausreichend beim Schlaf gestützt wird.

Latexmatratzen sind dauerhaft elastisch und formstabiler als Schaumstoffmatratzen. Unterschiedliche Luftkammer-Systeme und Millionen kleinster Luftzellen bewirken ein angenehmes Schlafklima. Der Liegekomfort dieser Matratze reicht von weich bis fest. Sie ist wärmeregulierend. Für Allergiker besonders wichtig: Latexmatratzen sind staubfrei und keimtötend! Nachteil dieser Matratze ist ihr hohes Eigengewicht und der anfängliche Geruch der sich doch nach einigen Tagen im Gebrauch verflüchtigt.


Federkernmatratzen bestehen aus nebeneinanderliegenden Reihen von miteinander verbundenen Spiralfedern aus rostfreiem Stahl. Taillen-Federn (z.B. Bonell-Federn) federn bei zunehmender Belastung härter ab - so entsteht die ideale Ruhelage für die Wirbelsäule. In Endlos-Federkernen bilden aneinandergereihte Zylinderfedern ein elastisches Netz, das sich den Konturen des Körpers anschmiegt. Beim Taschen-Federkern ist jede Feder unter Spannung in eine eigene Stofftasche eingenäht. Dadurch federt sie geräuschlos. Weil sich die Federn unabhängig voneinander bewegen, passt sich die Matratze an jede Bewegung genau an. Vorteil der Federkernmatratze ist ihre hohe Langlebigkeit und hohe Stabilität. Daher ist sie sehr gut geeignet für etwas gewichtigere Menschen. Nachteil dieser Matratze ist das hohe Eigengewicht. Auch Allergiker sollten sich keine Federkernmatratze anschaffen, da durch das offenporige Gewebe sich Hautschüppchen und Hausstaubmilben besonders gut einnisten können. Durch die hohe Luftdurchlässigkeit der Matratze ist diese für Personen die schnell frieren ungeeignet.


Visco-MatratzenMemo-Effektmatratze, d.h. der Visco-Schaum reagiert auf Körperwärme und passt sich dabei individuell dem Schläfer an. Er hinterlässt einen Köperabdruck nach Belastung der Matratze und speichert sehr gut die Körperwärme. Dadurch wird der Körper ohne Gegendruck gelagert, wodurch Druckstellen vermieden werden. Nachteil für unruhige Schläfer – jede Bewegung und Drehung wird durch die verzögerte Rückbildung des Körperabdruckes extrem schwierig. Zudem ist diese Matratze schlecht durchlüftet und der Feuchtigkeits-Transport ist unzureichend gewährleistet. Stark schwitzende Menschen könnten dies als unangenehm empfinden.

Vor dem Kauf einer Matratze sollte Sie auf alle Fälle ausgiebig Probe liegen. Als Frau sollten Sie besonders darauf achten, dass sich ihr Becken in die Matratze einschmiegt, damit die Wirbelsäule gerade liegt. Beim Mann sind es meist die Schultern, die am breitesten sind und deshalb bequem liegen müssen. Probieren Sie die verschiedensten Schlafstellungen – Bauch-Rücken- oder Seitenlage! Wer Allergiker ist, sollte eher zu einer Latex- oder Schaum-Matratze greifen, weil sich in diese Hausstaubmilben und andere Allergene nicht so gut einnisten können.


PFLEGEHINWEIS

Regelmäßiges Lüften - am besten jeden Morgen. Lüften Sie die Matratzen im Sommer häufiger im Freien - aber ohne sie direkt der Sonne auszusetzen! Beseitigen Sie Staub mit dem Staubsauger (Bürstenvorsatz) oder einer weichen Bürste. Matratzen dürfen nie geklopft werden! Mehr Hygiene und einen sicheren Schutz Ihrer Matratze bietet ein aufliegendes Moltontuch, das sich leicht bei 60°C reinigen lässt. Federkernmatratzen sollten monatlich gewendet werden, um Polsterung und Kern gleichmäßig zu belasten. Schaumstoff- und Latexmatratzen sollten nicht umgedreht werden. Sie können aber regelmäßig Kopf- und Fußteil vertauschen. Eine intensive Reinigung Ihrer Matratze sollten Sie ausschließlich vom Fachgeschäft durchführen lassen. Aus hygienischen Gründen rechnet man bei Matratzen mit einer maximalen Verwendungszeit von 7-10 Jahren, denn im Durchschnitt hat der Schläfer dann 30-35.000 Std. darauf verbracht. Für die Elastizität hochwertiger Matratzen wäre das kein Problem, aber Wärme und Feuchtigkeit strapazieren das Gewebe und fördern auch die Bakterienbildung.